Strukturwandelsafari besucht Agri-Food-Energy Park
In diesem Jahr hat sich die Strukturwandelsafari wieder mit rund 30 Interessierten angekündigt, begleitet von Nicole Krüttgen, Projektmanagerin Ressourcen und Agrobusiness der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH.
Bei bestem Sonnen-Ertragswetter berichtete Dr. Matthias Meier,Projektleiter vom Institut für Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum Jülich, über bisherige Ergebnisse, welche Kulturen sich unter welchen PV-Modulen anbieten, so dass sowohl der Pflanzenanbau wie auch die Energiegewinnung profitieren.
Im Vordergrund der angeregten Diskussion der zahlreich vertretenen Landwirte und Teilnehmenden aus der Energiewirtschaft stand vor allem die Wirtschaftlichkeit der unterschiedlich aufgesetzten Anlagentypen in Bürgewald.
Vorgestellt wurden auch die Möglichkeiten des Wassermanagements der Anlage, bei der Regenwasser auf den PV-Modulen gesammelt und bei Bedarf gezielt für eine optimale Bewässerung der Pflanzen eingesetzt wird.
Die Produktivität untersuchen die Forschenden mit neuesten Technologien zur Pflanzenvermessung direkt an der Pflanze und mit Agrar-Robotik als Schienensystem, das unterhalb der PV-Module installiert ist. Das Wachstum der Pflanzen wird dabei nicht beeinträchtigt.
Die Untersuchungen am Agri-Food-Energy Park werden unter anderem durch das Projekt AgriFEe des Innovationsclusters BioökonomieREVIER durchgeführt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsverbunds für eine Modellregion für Bioökonomie im Rheinischen Revier.
